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Preisträger 2012

Preisverleihung

Der Samuel - Bogumił - Linde - Literaturpreis wird am Sonntag, 1. Juli 2012, 11.00 Uhr im Alten Rathaus Göttingen an den polnischen Schriftsteller, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer Andrzej Bart und an den deutschen Essayisten und Schriftsteller Stephan Wackwitz verliehen.
Rund um die Samuel-Bogumił-Linde-Preisverleihung finden vom 29. Juni bis 02. Juli 2012 GÖTTINGER POLNISCHE KULTURTAGE statt.

(PDF) Göttinger Polnische Kulturtage [818 KB]

Andrzej Bart . © Rafal Guz, Schoeffling Verlag

Preisträger 2012

ANDRZEJ BART
, geboren 1951 in Wrocław, ist Filmschaffender und einer der bedeutendsten polnischen Schriftsteller der Gegenwart. Sein Debüt »Rien ne va plus« wurde 1991 mit dem renommierten Kościelski-Preis ausgezeichnet. Mit dem Drehbuch zum Kinoerfolg »Rewers«, einer schwarzen Komödie über die Stalin-Zeit, gelang ihm 2009 ein spektakulärer Durchbruch. Der Film erhielt 2010 den polnischen Filmpreis Orzeł in der Kategorie Bestes Drehbuch und war Polens Beitrag für den Oscar 2009. Sein erster 2011 ins Deutsche übertragener Roman »Die Fliegenfängerfabrik«, eine literarische Auseinandersetzung mit dem Holocaust, wurde von der Kritik begeistert aufgenommen und für den NIKE-Preis, die bedeutendste literarische Auszeichnung Polens, nominiert. Er wird ebenfalls verfilmt.

Bart erhielt 2010 den Jahrespreis des Kultur- und Erziehungsministeriums Polens und den Preis des Polnischen Fernsehens TeleSplendor für seine Regie bei »Boulevard Voltaire«


Werke:


Romane


Dokumentarfilme


Bart produzierte eine Reihe von Dokumentarfilmen sowie den Fernsehfilm »Boulevard Voltaire«, der beim Sopot Festival 2011 den Preis für Best Director und Best Script erhielt. Momentan arbeitet er an der Produktion des Films »The Flytrap Factory«

Drehbücher

Schöffling Verlag


Laudatio [141 KB]

Dankesrede [122 KB]



Stephan Wackwitz. © Tána Hojcová, FischerVerlag

STEPHAN WACKWITZ, geboren 1952 in Stuttgart, studierte Germanistik und Geschichte in München und Stuttgart. Er leitet heute das Goethe-Institut in Tbilissi (Tiflis, Georgien), nach Stationen in Frankfurt am Main, Neu Delhi, Tokio, München, Krakau, Bratislava und New York. Wackwitz‘ schriftstellerische Arbeiten sind vor allem essayistischer und autobiographischer Natur. Eine wichtige thematische Rolle spielen seine Familiengeschichte, sein – inzwischen als Irrweg angesehenes – politisches Engagement während seiner Studienzeit sowie seine beruflich bedingten Aufenthalte in verschiedenen Weltgegenden. Besonders folgenreiche Spuren haben Polen, die polnische Literatur und Geistesgeschichte und vor allem die Stadt Krakau in seinen Büchern hinterlassen.

Wackwitz erhielt 1996 den Förderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis und 2010 den Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt.



Wichtige Bücher:

Fischer Verlag


Laudatio [101 KB]

Dankesrede [111 KB]